Tag 11

Heute Früh war alles nass, zäh und schmutzig! Es hatte in der Nacht wieder zu regnen angefangen und wir konnten erst um 8 Uhr unser Zelt verlassen! Aber die Jungs waren selbst so stolz auf sich, das Unwetter und die nasse Nacht überstanden zu haben, dass sie trotzdem wieder gut drauf waren! Einfach faszinierend! 
Aber ein „Unglück“ kommt selten allein! Als wir losfahren wollten bemerkten wir, dass Leopolds Fahrrad einen Platten hatte! 😩 Doch auch der konnte mit dem bisschen Werk-/Flickzeug was wir dabei hatten, schnell repariert werden und dann ging es endlich los! Im Dorf haben wir noch kurz gefrühstückt und dann ging es wieder auf den Damm! Bevor wir jedoch von Ost wieder nach West gewechselt sind, konnten wir noch einen Grenzwachturm aus der früheren DDR begutachten! 
Wir haben uns für die Fahrt durchs Biosphärenreservat entschieden, was Gold richtig war! Wunderschön hergerichtete alte Bauernhöfe lagen an unserer Strecke und luden zur Übernachtung oder Kaffee und Kuchen ein! Leider ist Dienstag meistens Ruhetag gewesen! 
Durch Trödeln, Pausen und einem längeren Regenstopp auf einem Bauernhof mit bester Unterhaltung durch den Senior sind wir doch erst um 18:30 am Ziel gewesen, obwohl wir nur 65 km gefahren sind! 
Damals und heute! Auf den ersten Blick sieht die Veränderung gar nicht so groß aus, sie ist jedoch enorm und hat diese Gegend und ihre Menschen geprägt!
Liebevoll hergerichtete Gutshöfe, eine ganz besondere Kirche aus Holz und Stein sowie eine von den Deutschen in den letzten Kriegstagen noch gesprengte Eisenbahnbrücke und der Fährmann für die Fahrt in die Unterwelt haben unseren Weg zwischenzeitlich durch Mecklenburg-Vorpommern passiert! 

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